Herr Lehmann

Elektrolyte, Liebe und der Sound der 80er // Schauspiel nach dem Roman von Sven Regener // Premiere: 09.01.2026
Spielzeit
2025/2026
Weitere Spielzeiten
Premiere
09.01.2026, 20:00 Uhr
Verfügbar ab
09.01.2026
Gastspielhonorar

€ 6.800 (zzgl. Nebenkosten)

Vermittlungsangebot

geplant: Einführungsworkshop, Materialmappe, Nachgespräch für Schulklassen, Interaktive Einführung

Theater
Burghofbühne Dinslaken

Zusammenfassung

Berlin-Kreuzberg 1989. Frank Lehmann steht kurz vor seinem 30. Geburtstag und mitten in einem Leben, in dem er sich so simpel wie behaglich eingerichtet hat. Nachts füllt er hinter dem Tresen Kreuzberger Kneipen den Suchenden und Sich-Treiben-Lassenden flüssigen Lebensinhalt ab. Wenn er nicht selbst auf der anderen Seite des Tresens sitzt und in wortreichen und alltagspoetischen Auslassungen seine Sicht auf die Welt teilt, von der er nicht viel mehr erwartet als ein glückliches, ereignisloses Leben ohne Überraschungen. Ihm geht es gut. Aber seine Welt ist West-Berlin im Schatten der Mauer Ende der 80er Jahre – keine Zeit für ruhige Zeiten also. Frank Lehmann, der von seinen Freunden nur „Herr Lehmann“ genannt wird (obwohl er diese Kombination aus Duzen und Nachnamen für das Übelste hält) verliebt sich nicht nur unerwartet. Es kündigen sich auch noch seine Eltern zu Besuch an, sein Freund Karl verliert in der Vorbereitung seiner ersten Kunstausstellung langsam den Verstand und mit der schönen Köchin kann er sich partout nicht auf ein Rezept für den perfekten Schweinebraten einigen. Oder die Liebe. Dass ein ungeliebter Botengang in den fremden Osten frühzeitig in einem absurden Verhör der DDR-Grenztruppen endet und letztens Endes auch noch die Mauer fällt, ist da fast nur noch das Sahnehäubchen. Aber Herr Lehmann weiß: „Es kommt nicht darauf an, dass es wie früher ist; es kommt darauf an, dass es gut ist.“

 

Der Debütroman des Element-of-Crime-Sängers Sven Regener dominierte monatelang die Bestsellerlisten und erlangte innerhalb kürzester Zeit Kultstatus, nicht zuletzt auch durch die kongeniale Verfilmung durch Leander Haußmann. Sein lakonischer Wortwitz und die sympathisch-schrulligen Figuren begeistern bis heute eine riesigen Fangemeinde, wovon auch zahlreiche Fortsetzungen, Prequels und Übersetzungen in 16 Sprachen zeugen.

 

Impressionen

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Team

Inszenierung
Mirko Schombert
Bühne und Kostüme
Jörg Zysik
Musik
Jan Exner
Dramaturgie
Nadja Blank
Regieassistenz
Julia Kempf

Besetzung

Frank (Herr Lehmann)
Markus Penne
Karl
Arno Kempf
Katrin (Die Köchin)
Anna Marzinzik
Erwin, Mutter, Heidi
Christiane Wilke
Rainer, Polizist, Grenzer, Arzt
Hendrik Vogt
Jürgen, Vater, Schizo
Jan Exner

Termine

09.01.2026, 20:00 Uhr
Dinslaken, Kathrin-Türks-Hall
PREMIERE
15.01.2026, 19:30 Uhr
Bocholt, TextilWerk Drosselsaal
05.02.2026, 19:30 Uhr
Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus Cassopeia-Saal
18.02.2026, 19:30 Uhr
Radevormwald, Bürgerhaus
20.02.2026, 20:00 Uhr
Wesel, Städtisches Bühnenhaus
02.03.2026, 20:00 Uhr
Cuxhaven, Stadttheater
04.03.2026, 20:00 Uhr
Helmstedt, Brunnentheater
06.03.2026, 19:30 Uhr
Aschaffenburg, Stadttheater
26.03.2026, 20:00 Uhr
Olpe, Stadthalle
16.04.2026, 19:30 Uhr
Lünen, Heinz-Hilpert-Theater
30.04.2026, 19:30 Uhr
Brilon, Bürgerzentrum