Weitere Förderungen

Sonderförderprogramm: "Neue Stücke - Neue Verbindungen"

Das nrw landesbuero tanz und die Burg Hülshoff – Center for Literature fördern jeweils mit Mitteln des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Choreografie- oder Stückentwicklung im Tandem aus freien Choreograf*innen und Theatern aus NRW. Ziel ist es, die künstlerische Arbeit wieder sichtbar zu machen. Antragsberechtigt sind sämtliche Theater in NRW: Für freie Choreograf*innen über das nrw landesbuero tanz, für Autor*innen bei der Burg Hülshoff. Antragsfrist: 18. September 2022.

 

 

 

Sonderprogramm: #Gastspiel NRW 2022

Mit dem Sonderprogramm #Gastspiel NRW 2022 fördert das nrw landesbuero tanz mit Mitteln des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft bis zu vier Vorstellungen im Rahmen eines Gastspiels – innerhalb und außerhalb des Heimatortes in NRW. Antragsberechtigt sind Künstler*innen und Institutionen. Die Antragsstellung ist fortlaufend bis 15. November 2022 für Gastspiele bis Dezember möglich.

 

 

 

 

Inklusionsscheck NRW

Mit dem Inklusionsscheck NRW fördert das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Vereine, Initiativen und Organisationen können Gelder beispielsweise für die Anschaffung mobiler Rampen, den Einsatz von Gebärdendolmetschern oder die Erstellung von Infomaterial in Leichter Sprache beantragen. Zur Verfügung stehen bis Jahresende 300 Schecks à 2.000 Euro. Antragszeitraum: 1. Februar 2022 - 30. September 2022

 

Dritte Orte

Mit dem Förderprogramm Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung in ländlichen Räumen sollen sowohl die Entwicklung neuer konzeptioneller Ansätze für die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum als auch deren Umsetzung gefördert werden. Dritte Orte sind Plätze des Zusammentreffens und bieten Menschen die Möglichkeit der Begegnung mit Kunst und Kultur in ländlichen Räumen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert die Konzeptentwicklung und -umsetzung für solche Orte der Begegnung.

 

 

 

 

 

Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken. Mikroförderprogramm für strukturschwache und ländliche Räume

Auch kleinere Förderbeträge können viel bewegen. Deshalb fördert die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt innovative Projekte zur Nachwuchsgewinnung sowie Engagement- und Ehrenamtsstrukturen mit bis zu 2.500 Euro. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf ehrenamtlich getragenen Organisationen in ländlichen und strukturschwachen Regionen. Eine Antragstellung ist seit dem 15. Februar 2022 fortlaufend möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Heimat-Scheck

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW fördert das Engagement von Vereinen, Organisationen und Initiativen, mit dem sie die lokale und regionale Gemeinschaft und damit Heimat stärken. Jedes Jahr sollen so 1.000 Projekte mit jeweils 2.000 Euro unterstützt werden. Um besonders ehrenamtliche Antragsteller*innen zu entlasten, sind Antrag und Verwendungsnachweis auf ein Minimum reduziert. Anträge sind laufend bis spätestens Mitte Oktober für das jeweilige Kalenderjahr möglich. Weitere Informationen zum Förderprogramm.

 

 

Das Regionale Kultur Programm NRW

Diese Projektförderung unterstützt Kunst und Kultur in den zehn Kulturregionen des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Kooperations- und Netzwerkprojekten. Ansprechpartner für Fragen zur Förderung sind die jeweiligen regionalen Kulturbüros. Die wichtigsten Punkte der Projektförderung auf einen Blick:

 

  • Der Fördersatz liegt bei maximal 50%.
  • Antragsberechtigt sind Kreise und Kommunen, Kultureinrichtungen jeglicher Größe, Vereine oder auch Einzelpersonen.
  • Die Frist für die Einreichung von Förderanträgen ist der 30. September jeden Jahres.
  • Weitere Infos und die Ansprechpartner*innen in den Kulturbüros finden Sie hier.

 

 

 

 

 

REGIONALEN

Die REGIONALEN sind Strukturfördermaßnahmen für ausgewählte Regionen in den Bereichen Stadt, Landschaft, Kultur und Wirtschaft. Den Gemeinden, Städten und Kreisen bietet die Landesregierung Nordrhein-Westfalen alle drei Jahre die Möglichkeit, wegweisende und gemeinsame Projekte durchzuführen.

 

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

Mit TRAFO hat die Kulturstiftung des Bundes 2015 ein bundesweites Programm ins Leben gerufen, das ländliche Regionen dabei unterstützt, ihre Kulturinstitutionen für neue Aufgaben zu öffnen. Zwar ist die Auswahl der Regionen, die gefördert werden, bereits getroffen, doch ist ein zweites wesentliches Ziel des Programms, die gemachten Erfahrungen an Dritte weiterzugeben. Aus diesem Grund veranstaltet TRAFO kulturpolitische Nachmittage in den beteiligten Regionen, überregionale Workshops und bundesweite Kongresse.

Der Name TRAFO steht für Transformation. Das Programm will dazu beitragen, die Bedeutung der Kultur in der öffentlichen Wahrnehmung und die kulturpolitischen Strukturen in den Kommunen und Landkreisen dauerhaft zu stärken.

 

Förderfonds Kulturelle Bildung im Alter

© Guntram Walter

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem Förderfonds Kulturelle Bildung im Alter Projekte zur Stärkung der kulturellen Teilhabe im Alter. Für das Jahr 2023 stehen dafür voraussichtlich 100.000 € zur Verfügung. Die Förderung zielt insbesondere auf Projekte für Personen und Gruppen, die bislang gar nicht oder wenig an Kunst und Kultur teilhaben. Das können wohnortnahe Kunst- und Kulturangebote im ländlichen Raum ebenso wie inklusive Formate sein, die beispielsweise mobilitätseingeschränkte Ältere erreichen. Mit dem Schwerpunkt „Formate für Ländliche Räume“ sollen 2023 insbesondere Projekte unterstützt werden, die neue Möglichkeiten künstlerisch-kreativer Auseinandersetzung und Begegnung für ältere Menschen in ländlichen Regionen schaffen. Bewerbungsfrist ist der 30. September 2022. Die Antragsberatung erfolgt durch kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion/Institut für Bildung und Kultur e.V., Köln.

 

 

 

Der Diversitätsfonds NRW

Mit dem 2021 eingerichteten Diversitätsfonds möchte die Landesregierung eine größere Perspektivenvielfalt in der nordrhein-westfälischen Kunst- und Kulturszene ermöglichen. Der Fonds tritt an die Stelle des Programms Künste im interkulturellen Dialog und fügt diesem weitere Dimensionen der Diversität hinzu. Gefördert werden können bspw. Projekte von Kulturschaffenden, aber auch Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen und unterrepräsentierten Künstler*innen. Der Fonds geht aktuell in die zweite Runde; eine Bewerbung ist ab sofort und bis 31. Oktober 2022 möglich. Die Ausschreibung mit weiteren Infos und Ansprechpartner*innen finden Sie hier.

 

Neue Normalität – Förderung von Diversitätsentwicklung in Kultureinrichtungen

Förderberechtigt für dieses Programm sind kommunal oder gemeinnützig getragene Kultureinrichtungen, die ihre Diversitätssensibilität stärken und erweitern möchten. Auch gemeinsame Anträge von zwei oder mehr Einrichtungen ist möglich. Künstlerische Projekte stehen in diesem Förderprogramm im Hintergrund; der Fokus liegt auf strukturellen Prozessen, bspw. in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit oder Personal. Die erste Förderrunde für die Jahre 2022/2023 ist inzwischen abgeschlossen. Vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Mittel durch den Haushaltsgesetzgeber stehen insgesamt bis zu 500.000 EUR an Fördermitteln für die Jahre 2024 und 2025 zur Verfügung. Die Ausschreibung dazu erfolgt voraussichtlich im Jahr 2023. Weitere Informationen und Unterlagen finden Sie hier.

 

NPN – Nationales Performance Netz

Das Nationale Performance Netz ist ein Förderprogramm, dessen Ziel der Austausch und die Verbreitung von zeitgenössischem Tanz und Theater innerhalb Deutschlands ist. Hiermit sollen Anreize für eine stärkere (inter)nationale Rotation existierender und neuer Produktionen geschaffen werden. Im Rahmen dessen können Gastspiele zeitgenössischer Tanz- und Theaterproduktionen innerhalb Deutschlands gefördert werden.

 

 

TANZLAND

TANZLAND ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverbandes Tanz Deutschland. Das Pilotprojekt setzt mit Gastspielkooperationen zwischen Programmtheatern und zeitgenössischen Tanzensembles einen neuen Akzent in der Tanzförderung. Die Sichtbarkeit des zeitgenössischen Tanzes soll auch jenseits der Zentren aufgebaut und gestärkt und damit die Bildung eines neuen Publikums in den Regionen langfristig ermöglicht werden.