Weitere Förderung

Weitere Förderungen

Dritte Orte

Mit dem Förderprogramm Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung in ländlichen Räumen sollen sowohl die Entwicklung neuer konzeptioneller Ansätze für die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum als auch deren Umsetzung gefördert werden. Dritte Orte sind Plätze des Zusammentreffens und bieten Menschen die Möglichkeit der Begegnung mit Kunst und Kultur in ländlichen Räumen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert die Konzeptentwicklung und -umsetzung für solche Orte der Begegnung.

 

REGIONALEN

Die REGIONALEN sind Strukturfördermaßnahmen für ausgewählte Regionen in den Bereichen Stadt, Landschaft, Kultur und Wirtschaft. Den Gemeinden, Städten und Kreisen bietet die Landesregierung Nordrhein-Westfalen alle drei Jahre die Möglichkeit, wegweisende und gemeinsame Projekte durchzuführen.

 

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

Mit TRAFO hat die Kulturstiftung des Bundes 2015 ein bundesweites Programm ins Leben gerufen, das ländliche Regionen dabei unterstützt, ihre Kulturinstitutionen für neue Aufgaben zu öffnen. Zwar ist die Auswahl der Regionen, die gefördert werden, bereits getroffen, doch ist ein zweites wesentliches Ziel des Programms, die gemachten Erfahrungen an Dritte weiterzugeben. Aus diesem Grund veranstaltet TRAFO kulturpolitische Nachmittage in den beteiligten Regionen, überregionale Workshops und bundesweite Kongresse.

Der Name TRAFO steht für Transformation. Das Programm will dazu beitragen, die Bedeutung der Kultur in der öffentlichen Wahrnehmung und die kulturpolitischen Strukturen in den Kommunen und Landkreisen dauerhaft zu stärken.

 

 

Förderfonds Kulturelle Bildung im Alter

© Guntram Walter

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem Förderfonds Kulturelle Bildung im Alter Projekte zur Stärkung der kulturellen Teilhabe im Alter. Für das Jahr 2022 stehen dafür voraussichtlich 100.000 € zur Verfügung. Die Förderung zielt insbesondere auf Projekte für Personen und Gruppen, die bislang gar nicht oder wenig an Kunst und Kultur teilhaben. Das können wohnortnahe Kunst- und Kulturangebote im ländlichen Raum ebenso wie inklusive Formate sein, die beispielsweise mobilitätseingeschränkte Ältere erreichen. Speziell für das kommende Jahr ist auch der intergenerationelle Dialog wichtiger Bestandteil der Förderziele. Bewerbungsfrist ist der 30. September 2021. Die Antragsberatung erfolgt durch kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion/Institut für Bildung und Kultur e.V., Köln.

 

 

 

 

 

Der Diversitätsfonds NRW

Mit dem neu eingerichteten Diversitätsfonds möchte die Landesregierung eine größere Perspektivenvielfalt in der nordrhein-westfälischen Kunst- und Kulturszene ermöglichen. Der Fonds tritt an die Stelle des Programms Künste im interkulturellen Dialog und fügt diesem weitere Dimensionen der Diversität hinzu. Gefördert werden können bspw. Projekte von Kulturschaffenden, aber auch Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen und unterrepräsentierten Künstler*innen. Antragsfrist ist jeweils der 15. Oktober für das Folgejahr.

 

Neue Normalität – Förderung von Diversitätsentwicklung in Kultureinrichtungen

Förderberechtigt für dieses Programm sind kommunal oder gemeinnützig getragene Kultureinrichtungen, die ihre Diversitätssensibilität stärken und erweitern möchten. Auch gemeinsame Anträge von zwei oder mehr Einrichtungen ist möglich. Künstlerische Projekte stehen in diesem Förderprogramm im Hintergrund; der Fokus liegt auf strukturellen Prozessen, bspw. in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit oder Personal. Eine Antragstellung ist ab sofort möglich, die Frist endet am 15. Dezember 2021. Weitere Informationen und Unterlagen finden Sie hier.

 

NPN – Nationales Performance Netz

Das Nationale Performance Netz ist ein Förderprogramm, dessen Ziel der Austausch und die Verbreitung von zeitgenössischem Tanz und Theater innerhalb Deutschlands ist. Hiermit sollen Anreize für eine stärkere (inter)nationale Rotation existierender und neuer Produktionen geschaffen werden. Im Rahmen dessen können Gastspiele zeitgenössischer Tanz- und Theaterproduktionen innerhalb Deutschlands gefördert werden.

 

 

TANZLAND

TANZLAND ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverbandes Tanz Deutschland. Das Pilotprojekt setzt mit Gastspielkooperationen zwischen Programmtheatern und zeitgenössischen Tanzensembles einen neuen Akzent in der Tanzförderung. Die Sichtbarkeit des zeitgenössischen Tanzes soll auch jenseits der Zentren aufgebaut und gestärkt und damit die Bildung eines neuen Publikums in den Regionen langfristig ermöglicht werden.