The Turn Of The Screw

Musik von Benjamin Britten Text von Myfanwy Piper nach der gleichnamigen Erzählung von Henry James In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Verfügbar ab 27.03.2022
Gastspielhonorar: 10.000 Euro (zzgl. Nebenkosten)
Eine Gouvernante reist auf ein englisches Landgut, um im Auftrag ihres Vormunds zwei Kinder zu erziehen. Bald stellt sich heraus, dass Flora und ihr Bruder Miles unter dem Einfluss zweier ehemaliger Angestellter stehen. Miss Jessel und Mister Flint waren ein Liebespaar und sind unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Als Geister zurückgekehrt, ergreifen sie mehr und mehr Besitz von den Kindern. Die Gouvernante und die Haushälterin, Mrs. Grose, nehmen den ungleichen Kampf um die Kinder auf. Doch dann wird Miles der Schule verwiesen. Sind die Kinder vielleicht doch nicht so unschuldig, wie es scheint? Als die Gouvernante unheimliche Erscheinungen zu sehen beginnt, verliert sie langsam die Orientierung. Brittens ebenso rätselhafte wie eindrucksvolle Kammeroper »The Turn of the Screw« (zu Deutsch »Die Drehung der Schraube«) spiegelt in ihrer zersplitterten Struktur die scheinbar fragmentarischen und womöglich verzerrten Wahrnehmungen und Erinnerungen der Protagonistin wider. Jede Szene wirft ein anderes Licht auf das Geschehen, das sich aus der Erinnerungsperspektive der Gouvernante nicht zu einem homogenen Ganzen zusammenfügen lässt, sondern eher wie ein Puzzle mit fehlenden Teilen erscheint. Henry James, dessen 1898 erschienene, von frühen tiefenpsychologischen Ideen beeinflusste Erzählung als Vorlage für Brittens Oper diente, bezeichnete diese einst mit Understatement als ein »Spiel seltsamer Begegnungen«.
Aufführungstermine
  • 25.03.2022  – Landestheater - Großes Haus