Lady Macbeth von Mzensk

Oper von Dmitri Schostakowitsch Text von Alexander Preis nach der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Leskow In deutscher Sprache


Verfügbar ab 20.02.2022
Gastspielhonorar: 14.000 Euro (zzgl. Nebenkosten)
Katerina, eine junge Frau, reich verheiratet und elend einsam, eingesperrt in einer Welt, in der die Rohheit herrscht. Katerina ist voller Lebenslust und Liebesverlangen – aber ihr Mann Sinowij ist impotent und ihr Schwiegervater Boris ein Tyrann. Kein Wunder, dass sie sich danach sehnt, aus diesem Leben in Zwängen auszubrechen. Als Sergej anfängt, am Hof der Familie zu arbeiten, erscheint er ihr als Retter, doch ihre Affäre mit dem Knecht ist der Beginn einer kriminellen Karriere, die mit dem Mord an Schwiegervater und Ehemann beginnt und mit Deportation und Tod endet. Der Realismus des Textes hat Schostakowitsch zu einer Musik von ungeheurer dramatischer Wirkung und suggestiver Kraft inspiriert. Russische Tänze und Ausbrüche ekstatischer Sinneslust wechseln mit lyrischen Momenten. Katerinas Kampf um ein glücklicheres Leben schließt das Verlangen nach sexueller Erfüllung ein – die drastische Darstellung dieses Moments führte zum langjährigen Verbot der Oper in der Sowjetunion, ein Verbot, das den Komponisten beinahe ins Straflager gebracht hätte. Die in »Lady Macbeth von Mzensk« behandelte Frage, wie weit der Mensch gehen darf, um sich aus unwürdigen Verhältnissen zu befreien, hat ihre Aktualität ungebrochen bewahrt.
Aufführungstermine
  • 18.02.2022  – Landestheater - Großes Haus