Die alleinerziehende Regina pflegt ihren Sohn David, der mit einer Mehrfachbehinderung lebt. Obwohl Davids Pfleger Olli sagt, anderswo sei es schlimmer, ist Reginas Alltag schon herausfordernd genug. Dann bekommt ihr Lebensgefährte Michael einen Job in Peru angeboten und ihre Freundinnen raten ihr, auch mal an sich zu denken. Gleichzeitig aber steigt die FSJlerin Lena aus und Olli kündigt, sodass die für David so wichtige gewohnte Umwelt aus den Fugen gerät. Mit »Drinnen« blickt Matthias van den Höfel in die Lebenssituationen von pflegenden Angehörigen und beleuchtet die Belastungen, die durch den Pflegenotstand entstehen. Die normalerweise unsichtbar bleibende, unbezahlte Care-Arbeit von Frauen bekommt hier eine seltene Aufmerksamkeit und wird durch unbequeme Fragen beleuchtet, beispielsweise: Wie lassen sich die Pflege eines Menschen und ein soziales Leben miteinander vereinbaren? Wie hält man dem immensen Druck stand und verarbeitet Gefühle wie Schuld oder Scham? Und was bleibt von der eigenen Persönlichkeit übrig, wenn man sich selbst unterordnet oder aufgibt?
Drinnen
Eine feinfühlige Beobachtung von Matthias van den Höfel
Spielzeit
2027/2028
Verfügbar ab
13.11.2027
Gastspielhonorar
Bis 150 Zuschauer*innen € 2.000
Bis 250 Zuschauer*innen € 3.500
Ab 400 Zuschauer*innen € 6.800
(jeweils zzgl. Nebenkosten)
Theater
Rheinisches Landestheater