Die kurze Geschichte der Menschheit

Uraufführung


Verfügbar ab: 10.11.2018
Eine Weltuntergangsrevue
4 Schauspieler*innen und Live-Band
Gastspielhonorar: 5.500 Euro (zzgl. Nebenkosten)
Gemessen an der Zeitspanne, in dem es auf unserem Planeten Leben gibt, dauert das rätselhafte Auftreten der menschlichen Spezies nicht länger als einen Wimpernschlag. Doch was der Mensch durch seine Fähigkeit der Sprache und des abstrakten Denkens in einer solch kurzen Zeit geschaffen hat, ist atemberaubend. Von der Keule bis zur Atombombe, von der Naturreligion bis zum Weltwirtschaftssystem nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Dass wir heute den Planeten komplett und unumkehrbar in Besitz genommen haben, ist nicht zu leugnen. Doch wussten Sie, dass bereits die ersten Einwanderer Australiens vor 45.000 Jahren durch Großwildjagd und Brandrodung in kürzester Zeitspanne die komplette Megafauna wie Beuteltapir, Riesenkänguruh und Diprotodon ausgerottet hatten?

Der israelische Historiker Yuval Noah Harari hat in seinem Bestseller „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ ebendiese erzählt und dabei eine ganz eigene Interpretation unserer Kulturgeschichte geliefert. Hing schon bei den Neandertalern der Höhlensegen schief? Hat die Sesshaftigkeit die Geschichte wirklich ins Laufen gebracht? Haben wir den Weizen oder der Weizen uns domestiziert? Hätte Kolumbus Amerika besser nicht entdeckt? Ist jeder kleine Schritt für die Menschheit ein Sprung in den Weltuntergang? Und was ist eigentlich ein Diprotodon? Inspiriert von Hararis Buch präsentiert diese „Weltuntergangsrevue“ in einer Collage aus musikalischen Bildern, verblüffenden Thesen, Texten und Songs hunderttausend Jahre Menschheitsgeschichte an einem Abend.

Sebastian Zarzutzki, 1978 geboren, arbeitet als Regisseur und Autor am RLT Neuss. Außerdem entwickelt er Kompositionen für die Bühne und Theaterprojekte, wie die beliebten Reihen „Heiliger Bimbam“ und „Hör-Spiel“. „Das kunstseidene Mädchen“ war seine erste Romanadaption, die er in der Spielzeit 2015/16 realisierte. Den Liederabend „Rio Reiser - Wann, wenn nicht jetzt?“ schrieb und inszenierte er für das RLT Neuss in der Spielzeit 2017/18.


Wenn Sie mehr wissen wollen

"Das letzte Kapitel" - Essay von Dramaturgin Marie Johannsen
Pressestimmen
Der Opernfreund, 11.11.2018
„Grandios hat Regisseur Sebastian Zarzutzki für das Rheinische Landestheater Neuss das internationale Erfolgsstück von Yuval Noah Harari bearbeitet und die 500 Seiten in kurzweilig fulminante Bühnenhandlung übertragen. Dass das so brillant gelungen ist, liegt an einem Quartett junger dynamischer, textverständlich sprechender...Alle Pressestimmen anzeigen
Besetzung
  • Autor Sebastian Zarzutzki
  • Regie Sebastian Zarzutzki
  • Bühne/Kostüme Jule Dohrn-van Rossum
  • Musiker Jürgen Dahmen, Stefan Gesell
  • Vocal Coach Daniela Donatz
  • Dramaturgie Marie Johannsen
  • Mit: Kathrin Berg
  • Schauspieler/ -in Johanna Freyja Iacono-Sembritzki, Richard Lingscheidt, Rainer Scharenberg
ca. 75 Minuten (keine Pause)
Aufführungstermine
  • 10.11.2018 20.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus
  • 14.11.2018 20.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus
  • 18.11.2018 14.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus
  • 30.11.2018 20.00 h  – Stadthalle Wetzlar, Wetzlar
  • 04.12.2018 20.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus
  • 08.12.2018 20.00 h  – Haus der Stadt, Düren
  • 21.12.2018 20.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus
  • 10.01.2019 20.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus
  • 10.02.2019 18.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus
  • 19.02.2019 20.00 h  – Stadttheater Minden, Minden
  • 20.02.2019 19.30 h  – theaterhagen, Hagen (Westf.)