Der Sandmann

von E.T.A. Hoffmann


Verfügbar ab sofort
ab 15 Jahren bzw. ab 10. Klasse
Klassenzimmer bis 50 Besucher / Studio bis 100 Besucher
Gastspielhonorar: 500 / 1.400 Euro (Klassenzimmer / Studio; zzgl. Nebenkosten)
Der junge Nathanael studiert in Italien, als ihn die Begegnung mit einem harmlosen Fernglasverkäufer aus der Fassung bringt. Er ist überzeugt, in dem Händler den bösartigen Advokaten Coppelius zu erkennen. Nathanael erinnert sich, wie Coppelius früher regelmäßig als »Sandmann« bei seinem Vater zu Hause erschien. Aus Angst davor, der Sandmann könne ihm die Augen stehlen, ging der Junge brav ins
Bett. Eines Abends allerdings treibt ihn die kindliche Neugier dazu, einen Blick in das Arbeitszimmer seines Vaters zu riskieren. Dabei wird er Zeuge, wie sein Vater und der Advokat Coppelius lebensechte Puppen bauen. Nach dem letzten Besuch des Sandmanns findet Nathanael seinen Vater leblos im Arbeitszimmer. Nun versucht der Student zu ergründen, ob er Opfer seiner traumatischen Kindheitserinnerungen
geworden ist oder ob die obskuren Versuche des Coppelius in der Gestalt der schönen Olimpia im Haus gegenüber ihren Höhepunkt gefunden haben. Hoffmanns Erzählung spielt bereits 1816 mit der schauerlichen Faszination der Androiden. In seinem Schauermärchen bedient er sich dem Motiv des Ammenmärchens »Sandmann«, um das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine zu beleuchten.

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann ist ein deutscher Schriftsteller der Romantik. Hoffmann wurde 1776 als jüngster Sohn eines Hofgerichtsadvokaten geboren. Da sich die Eltern bereits zwei Jahre später trennten, kannte er seinen Vater kaum. Mit seinen schwarzen Märchen und Schauergeschichten war er ein Wegbereiter von Science-Fiction- und Fantasy-Literatur. Neben seiner Tätigkeit als Dichter wirkte
er auch als Komponist, Zeichner und Jurist. Mit seinen fantastischen Erzählungen inspirierte Hoffmann auch andere Künstler (zum Beispiel Tschaikowski zu »Der Nussknacker« nach Motiven aus »Nussknacker und Mausekönig«).

Besetzung:
Nathanael u.a. - Maximilian von Ulardt

Inszenierung - Jolanda Uhlig
Dramaturgie - Sabrina Klose
Theaterpädagogik und Abendspielleitung - Ria Zittel
Pressestimmen
“[…] im Studio des Westfälischen Landestheaters zu Castrop-Rauxel (WLT), gibt Maximilian von Ulardt das Stück als virtuose Ein-Mann-Performance, der gleich in mehrere Rollen schlüpft. […] die kleine Form, mit ihren Sprecheffekten, Gesangseinlagen, Verwandlungen und emotionalen Achterbahnfahrten, hat durchaus ihren Reiz. Zudem wirkt die Bühne, gestaltet...Alle Pressestimmen anzeigen
Aufführungstermine
  • 08.10.2019 10.00 h  – Hamm Schule, Hamm (Westf.)
  • 09.10.2019 10.00 h  – Hamm Schule, Hamm (Westf.)
  • 10.10.2019 10.00 h  – Hamm Schule, Hamm (Westf.)
  • 29.10.2019 09.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel, Castrop-Rauxel
  • 29.10.2019 11.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel, Castrop-Rauxel
  • 30.10.2019 09.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel, Castrop-Rauxel
  • 30.10.2019 11.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel, Castrop-Rauxel
  • 05.11.2019 15.00 h  – Realschule Kaldenkirchen, Nettetal
  • 17.01.2020 20.00 h  – Schlosstheater, Neuwied
  • 22.01.2020 11.00 h  – Kulturhaus der Stadt Lüdenscheid, Lüdenscheid
  • 24.01.2020 11.00 h  – Theater Schloss Hardenberg, Velbert
  • 24.01.2020 19.00 h  – Theater Schloss Hardenberg, Velbert
  • 05.02.2020 20.00 h  – Heinz-Hilpert-Theater, Lünen
  • 06.02.2020 11.00 h  – Heinz-Hilpert-Theater, Lünen