Der Fischer und seine Frau

nach den Brüdern Grimm
Spielzeit
2021/2022
Verfügbar ab
sofort
Gastspielhonorar

€ 1.000 (zzgl. Nebenkosten)

Altersfreigabe
4 Jahre
Theater
Rheinisches Landestheater Neuss

Zusammenfassung

Die Menschen sind unzufrieden, jeder denkt nur an sich, und an Gott glaubt auch keiner mehr. Das wurmt Gott gewaltig! Das kann er nicht auf sich sitzen lassen! Also erscheint er dem armen Fischer in Gestalt eines Butts und verspricht, ihm einen Wunsch zu erfüllen - vielleicht kann er sich so ja wieder ins Spiel bringen. Der Fischer ist gar nicht so sehr an Veränderungen seiner Lebensumstände interessiert. Ganz anders aber seine Frau! Sie ist genervt von der schicksalsergebenen Einstellung ihres Mannes. Man muss doch seine Chancen nutzen! Also soll der Butt tun, was er kann. Die Frau entwickelt allerdings immer neue Wünsche. Bald möchte sie eine Hütte, eine Villa, ein Schloss, ein Königreich. Gott als Butt gibt sich große Mühe, alles umzusetzen. Die beiden sollen endlich erkennen, dass eine höhere Macht dahintersteckt. Auch der Mann strengt sich an und sucht immer wieder den Butt auf, um das gestern Bestellte heute zu stornieren. Doch seine Frau hat noch lange nicht genug ... Jetzt will sie auch noch Kaiser werden. Und dann Papst ... und dann ... Gott. Oh Gott, denkt Gott.
Was nun?

»Der Fischer und seine Frau« ist ein poetisches Märchen über den übersteigerten Glauben an materielles Glück. Obwohl sich Frau und Fischer doch liebhaben, entfernen sie sich mit jedem neuen Wunsch immer weiter voneinander. Und auch Gott steht entsetzlich unter Druck.

Ob die drei je wieder zu echter Zufriedenheit finden?

Impressionen

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Team

Inszenierung
Lutz Großmann
Bühne / Kostüme
Nicola Minssen
Dramaturgie
Eva Veiders
TheaterAktiv
Gitti Holzner
Textfassung
Sarah Wissner
Textfassung
Lutz Großmann

Besetzung

Mit:
Sarah Wissner