Das Ballhaus (Le Bal)

nach einer Idee des Théâtre du Campagnol bearbeitet von Steffen Mensching


Verfügbar ab: 06.03.2021
Musikalisches Schauspiel ohne Worte
Gastspielhonorar: 7.000 Euro (zzgl. Nebenkosten)
MUSIKALISCHES SCHAUSPIEL OHNE WORTE
»Le Bal«: ein Projekt des »Théâtre du Campagnol« wird zum Oskar-nominierten Film »Le Bal«; Steffen Mensching macht daraus wieder ein Theaterstück: DAS BALLHAUS


Das Theater verwandelt sich in »Das Ballhaus« und entführt zu einer Zeitreise durch ein Jahrhundert deutsche Geschichte: Vom Tanzpalast der 20er Jahre entwickelt es sich zum Technoschupppen der 90er Jahre. Man trifft sich in den »Golden Twenties« auf der Tanzfläche, erlebt den Börsencrash, den Zweiten Weltkrieg, den Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder, die Studentenunruhe und den Mauerfall. Auf dem Parkett wirbeln Menschen durch acht Jahrzehnte. Vom Großindustriellen bis hin zum Studentenrevoluzzer über die Diva und den Rock’n’Roll- Schönling in Turnschuhen. Kein einziges Wort wird gesprochen. Das Ballhaus sieht die Menschen kommen und gehen: Für sie ist es Ort der Zuflucht und Zerstreuung, des Vergnügens und der Hingabe – Schauplatz ihrer Kämpfe, Tragödien und schönsten Augenblicke.

»Das Ballhaus« beleuchtet den kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Wandel des vergangenen Jahrhunderts. In den getanzten Bildern spiegeln sich große und kleine Ereignisse. Es sind Geschichten von Liebe, Leidenschaft, Eifersucht und Verrat, Verzweiflung und Hoffnung. Egal, wie die Zeiten sind, die Menschheit tanzt. Wenn es sein muss, auf dem Vulkan.

1958 in Ost-Berlin geboren, arbeitete STEFFEN MENSCHING nach seinem Studium der Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin als freiberuflicher Autor, Schauspieler, Clown und Regisseur und ist seit der Spielzeit 2008/2009 Intendant des Theaters Rudolstadt. Er wurde mit dem Heinrich-Heine-Preis der DDR, dem Deutschen Kleinkunstpreis der Stadt Mainz sowie dem Kabarettpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet.
Besetzung
  • Autor Steffen Mensching
Aufführungstermine
  • 06.03.2021 20.00 h  – Rheinisches Landestheater - Schauspielhaus