Kriegerin

Tina Müller Nach einem Film von David Wnendt Jugendstück


Verfügbar ab: 17.02.2018
ab 15 Jahren bzw. ab 10. Klasse
keine Zuschauerbegrenzung
Gastspielhonorar: 2.400 Euro / Abendtheater: 3.400 Euro (zzgl. Nebenkosten)
»Demokratie ist das Beste, was wir je auf deutschem Boden hatten. Wir sind alle gleich. In einer Demokratie darf jeder mitbestimmen.« Doch dass mit »jeder« auch Ausländer gemeint sind, passt der jungen Marisa so gar nicht. Ihr Hass richtet sich direkt gegen Ausländer, Politik und Polizei. Die sind schuld, dass Deutschland den Bach runtergeht. Wer nicht in ihr Weltbild passt, kriegt aufs Maul.
Das bekommen auch die beiden jungen Flüchtlinge Rasul und Jamil zu spüren, die Marisa und ihren rechtsradikalen Freunden zufällig in die Hände fallen. Marisa räumt die beiden kurzerhand mit ihrem Auto von der Straße. Als Rasul danach bei Marisa auftaucht, weil er nun in Deutschland auf sich alleine gestellt ist, kommen der jungen Neonazi Zweifel an ihrer Ideologie.
Gleichzeitig drängt sich die 15-jährige Svenja in die Clique. Sie will frei sein und der Kontrolle ihres Stiefvaters entfliehen. Doch während Svenja immer tiefer in die rechtsradikale Szene reinrutscht, fühlt sich Marisa unfreiwillig für Rasul verantwortlich. Sie ist bereit, etwas zu ändern, doch der Preis dafür ist höher, als sie ahnt.

David Wnendts Film »Kriegerin« (2011) wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Förderpreis Deutscher Film 2011, dem Bayerischen Filmpreis 2011 und dem Deutschen Filmpreis 2012.
Tina Müllers Bearbeitung bleibt eng an der Vorlage, öffnet aber behutsam den Blick auf die Erfahrungennder Flüchtlinge ebenso wie auf die Menschen außerhalb der rechten Szene und fragt so nach der Verantwortung jedes Einzelnen.

Besetzung:
Marisa - Ina-Lene Dinse
Rasul - Jan Westphal
Svenja / Bea - Johanna Pollet
Sandro / Oliver / Franz - Julius Schleheck
Markus / Jamil / Clemens - Banar Fadil

Inszenierung - Katrin Herchenröther
Ausstattung - Jeremias Vondrlik
Musik - Stefan Leibold
Dramaturgie - Sabrina Ullrich
Theaterpädagogik - Melanie Kraft
Regieassistenz / Abendspielleitung - Jolanda Uhlig

Pressestimmen
"Die WLT-Regisseurin fokussiert vielmehr auf die Situation der beiden Flüchtlinge, fügt die Realsatire einer Willkommensklasse ein und baut im zweiten Teil die allmähliche Annäherung zwischen Marisa und Rasul, den sie in einem rostigen Container [...] hausen lässt, zur Haupthandlung aus."
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Herrmann
Aufführungstermine
  • 17.02.2018 20.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 19.02.2018 09.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 19.02.2018 12.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 01.03.2018 11.00 h  – Städtisches Bühnenhaus Bocholt, Bocholt
  • 15.03.2018 09.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 15.03.2018 12.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 16.03.2018 09.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 16.03.2018 12.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 19.03.2018 09.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 19.03.2018 11.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 22.03.2018 09.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 22.03.2018 11.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 26.04.2018 13.30 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 15.05.2018 11.00 h  – Lessingtheater Wolfenbüttel, Wolfenbüttel
  • 15.05.2018 18.00 h  – Lessingtheater Wolfenbüttel, Wolfenbüttel
  • 14.06.2018 11.00 h  – WLT-Studio Castrop-Rauxel
  • 07.11.2018 10.00 h  – Marl Stadttheater, Marl
  • 09.11.2018 11.00 h  – Stadthalle Castrop-Rauxel, Castrop-Rauxel
  • 09.11.2018 20.00 h  – Stadthalle Castrop-Rauxel, Castrop-Rauxel
  • 11.01.2019 19.30 h  – Theater und Konzerthaus Solingen, Solingen
  • 31.01.2019 11.00 h  – Stadthalle Borken, Borken (Westf.)
  • 01.02.2019 11.00 h  – Konzertaula Kamen, Kamen
  • 08.03.2019 11.00 h  – Schloss Hardenberg, Velbert
  • 08.03.2019 19.00 h  – Schloss Hardenberg, Velbert