Der Sturm

Schauspiel von William Shakespeare


Verfügbar ab 23.09.2018
Gastspielhonorar: 6.000 Euro (zzgl. Nebenkosten)
Der König von Neapel gerät mit seinem Schiff und seinen Begleitern in einen wilden Sturm und strandet auf einer Insel. Die in Seenot Geratenen ahnen nicht, dass der Sturm von Prospero, dem einstigen Herzog von Mailand, hervorgerufen wurde.
Prospero war vor 12 Jahren, nachdem er mit seiner kleinen Tochter Miranda aus dem Herzogtum durch den eigenen Bruder vertrieben und im Meer ausgesetzt wurde, auf eben jener Insel gestrandet. Dort hatte er sich den Bewohner Caliban zum Sklaven gemacht und den Luftgeist Ariel zu seinem Diener.
Die Stunde der Rache scheint nun gekommen, denn an Bord des gestrandeten Schiffs befindet sich auch der Bruder Prosperos. Mit seinen Zauberkünsten und der Hilfe Ariels versprengt Prosperos die Schiffbrüchigen auf der Insel und treibt sie in den Wahnsinn. Gleichzeitig plant Caliban mit zwei Matrosen den Aufstand und die Befreiung von Prosperos Herrschaft, während sich zwischen dessen Tochter und dem Königssohn eine Liebschaft anbahnt.
Der Sturm ist das letzte Werk, das Shakespeare zugeordnet werden kann. Geschrieben zur Zeit der Kolonialisierung der „Neuen Welt“, verbindet das Stück das Prinzip Hoffnung auf eine neue mögliche Welt, wenn Miranda sagt: „O tolle neue Welt, die solche Menschen trägt!“ mit der bitteren Erkenntnis, dass Geschichte nur ewige Wiederholung aus Machtkämpfen und Gewalttätigkeiten ist, im Sinne von Prosperos Antwort: „S’ ist neu für dich.“

Auch nach über 400 Jahren scheint der Sturm wie für uns heute geschrieben.
Aufführungstermine folgen.